Carport

  • Darf ich einen Carport an der Grundstücksgrenze errichten?

    Grundsätzlich müssen alle Gebäude eine sogenannte Abstandfläche zum Nachbargrundstück einhalten. Dies richtet sich u. a. nach der Wandhöhe des geplanten Gebäudes.

    Grenzbebauung ist, laut den Bauordnungen der Länder, nur mit Bauten von maximal drei Metern Höhe möglich, wenn eine Gesamtlänge auf der Nachbargrenze von neun Metern nicht überschritten wird.

    Die Landesbauordnungen schreiben generell bestimmte Quoten im Verhältnis Wandhöhe zum Grenzabstand vor und regeln zudem eine Vielzahl an Einzelfällen.

    Diese Bestimmungen beziehen sich wiederum immer auf Gebäude ohne Aufenthaltsräume und Feuerstätten.

    Sollte eine Feuerstätte oder ein Raum für den dauerhaften Aufenthalt vorhanden sein, muss mindestens drei Meter Grenzabstand eingehalten werden.

    Die für Sie geltenden Bestimmungen erfahren Sie bei der zuständigen Baubehörde vor Ort.

    weitere Informationen zu Thema finden Sie hier.

  • Welche Schneelast haben Carports?

    Die Dach- bzw. Schneelast ist das Gewicht, mit dem der Carport dauerhaft pro m2 belastet werden kann.
    Für die Berechnungen der Bemessungsgrößen der Schneelast werden Gebiete in Schneelastzonen eingeteilt. Für Deutschland gelten 5 Schneelastzonen, die sich anhand einer Schneelastzonen-Karte ablesen lassen.
    Mehr dazu ...

    Welche Schneelast genau für Ihren Wohnort zu erwarten ist, erfahren Sie auch bei Ihrer Gemeinde.

    Unsere Carports sind für eine Dach- bzw. Schneelast von mindestens 85kg/m² ausgelegt. Gegen Mehrpreis kann die Dach-bzw. Schneelast erhöht werden.

  • Wo darf ich einen Carport errichten?

    Richtlinien und Vorschriften ob, wo und was Sie bauen dürfen, können Sie bei dem jeweilig zuständigen Bauamt erfragen.

    Grenzbebauung ist z. B. , laut den Bauordnungen der Länder, nur mit Bauten von maximal drei Metern Höhe möglich, wenn eine Gesamtlänge auf der Nachbargrenze von neun Metern nicht überschritten wird.

    Diese Bestimmungen beziehen sich wiederum immer auf ein Gebäude ohne Aufenthaltsräume und Feuerstätten.

    Grundsätzlich gilt: Vor Baubeginn mit den Unterlagen des geplanten Bauvorhaben zum zuständigen Bauamt gehen und sich das "ok" holen.

  • Was ist Leimbinderholz bzw. BSH?

    BSH (Brettschichtholz) Leimbinderholz ist technisch getrocknet und besteht aus mindestens drei miteinander verleimten Brettlagen.
    Dadurch ist das Holz sehr stabil, haltbar und nahezu resistent gegen Risse.
    Es ist deutlich tragfähiger als Vollholz und kann daher auch bei schweren Eindeckungen verwendet werden.
    Brettschichtholz ist jedoch teurer und muss, wie auch andere Holzarten, regelmäßig (ca. alle zwei Jahre) gestrichen werden.

  • Benötige ich beim Carport Bau eine Baugenehmigung?

    Grundsätzlich braucht man für jede bauliche Veränderung eine Baugenehmigung.

    Jedoch die Entscheidung, ob und wofür eine Baugenehmigung Pflicht ist, trifft das jeweilig zuständige Bauamt.

    Daher sollte man unbedingt vor Baubeginn eine ausführliche Skizze anfertigen lassen und mit dieser zum Bauamt der betreffenden Gemeinde gehen.

  • Braucht man eine Baugenehmigung für das Errichten von Carport oder Terrassendach?

    Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, ist vor Baubeginn in der Bauordnung, bzw. beim zuständigen Bauamt des jeweiligen Bundeslandes nachzulesen. Ausschlaggebend hierfür ist die Grundfläche, Tiefe und Höhe der Konstruktion.

  • Benötige ich beim Carportbau zusätzliche Stützpfosten an der Wand?

    Grundsätzlich empfehlen wir eine zusätzliche Stützpfosten-Reihe an der Wand. Ob Sie auf diese verzichten können, hängt vom Aufbau Ihrer Wand und Ihrem handwerklichen Geschick ab.
    Bei einer Klinkerwand mit massivem Klinker ist der Aufbau mit nur einer Stützpfosten-Reihe problemlos möglich.
    Sollten Sie jedoch über eine Putzfassade mit Hohlschicht verfügen, wird der Aufbau deutlich schwieriger, da Sie durch die Hohlschicht hindurch in den festen Stein Bohren müssen, ohne jedoch zu weit zu bohren.

  • "Was ist der Unterschied zwischen KVH, BSH und KDI-Holz?"

    KVH bezeichnet Konstruktionsvollholz. Explizit heißt das, Sie bekommen ein technisch getrocknetes, gehobeltes und gefastes Fichtenholz. Das Holz ist noch roh und müsste noch behandelt werden. Dadurch dass es technisch getrocknet ist, entsehen beim Nachtrocknen keine großen Risse mehr. Optisch fällt das Holz deutlich besser aus als das KDI-Holz.

    BSH bezeichnet Brettschichtholz oder auch Leimbinder genannt. Dabei werden mehrere Schichten Holzlamellen aneinander geleimt, wodurch sich eine besondere Festigkeit und Flexibilität ergibt. Der Verzug des Holzes geht gegen null, daher wird es auch für Glasüberdachungen eingesetzt. Das Holz ist technisch getrocknet, gehobelt und gefast. Auch hier ist eine nachträgliche Behandlung des Holzes mit deckender Farbe oder Lasur nötig. Das BSH ist die beständigste Alternative.

    KDI bezeichnet kesseldruckimprägniertes Holz. Dabei werden dem Holz unter Hochdruck Salze in die Zellen gepresst um es so länger haltbar zu machen. Dadurch bekommt es seine grünlich frische Färbung. Das Holz ist gehobelt und gefast, jedoch nicht getrocknet. Es können beim Nachtrocknen größere Trockenrisse entstehen. Diese Risse beeinträchtigen die Statik jedoch nicht.

  • Auch beim Carport gibt es günstigere Versicherungsbeiträge

    Inzwischen gibt es auch für ein unter einem Carport stehendes Auto günstigere Versicherungsbeiträge, da die Versicherer davon ausgehen, dass dort der Wagen zumindest vor z. B. Hagelschlag geschützt ist.

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  • Wie muss das Wetter sein um das Fundament zu betonieren?

    Bei allen Arbeiten mit Beton sollte es möglichst trocken, nicht zu heiß und 14 Tage frostfrei sein.

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